Auf der neunten Energiemesse im Kreisbauhof in Memmelsdorf drehte sich alles um das Thema erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Dass dieses Thema nicht nur die ältere Generation beschäftig, beweisen die Schülerinnen und Schüler der ‚Fridays for Future‘ Bewegung jeden Freitag aufs neue. Auch in Bamberg gehen zahlreiche Kinder und Jugendliche regelmäßig auf die Straße, um für eine grüne Zukunft, ihre Zukunft zu demonstrieren.

Solch ein Engagement unterstützt iSo als Jugendhilfeträger gerne. Gemeinsam mit unseren MitarbeiterInnen vom Projekt „Demokratie leben!“ erarbeitete ein Gremium aus Schülerinnen und Schülern Bamberger Gymnasien einen Fragenkatalog für ein Podiumsgespräch mit dem Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber und Landrat Johann Kalb.

Vier VertreterInnen des Gremiums erklärten sich schließlich bereit an der Gesprächsrunde teilzunehmen und die bearbeiteten Themen öffentlich zu diskutieren. Alina Utzmann und Lea Battert (Eichendorff Gymnasium), Markus Dittmann (Franz-Ludwig-Gymnasium) und Luis Drechsel (E.T.A. Hoffmann-Gymnasium) meisterten diese Aufgabe hervorragend (Ausschnitte aus der Diskussion zeigt der Bericht von TVO).

Projektkoordinatorin von „Demokratie leben!“, Lisa-Maria Graf ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Für die Schülerinnen und Schüler war diese Veranstaltung eine gute Möglichkeit, um zu zeigen, dass die FFF-Aktivisten nicht alle Schulschwänzer sind, sondern dass sie sich auch in ihrer Freizeit aktiv beteiligen, sich mit der Thematik auseinandersetzen und ihnen das Thema Klimaschutz am Herzen liegt. Und für „Demokratie leben!“ im Landkreis konnten wir zeigen, dass die Themen Beteiligung und Begegnung wichtige Leitlinien für uns sind.“

 Bildtext: Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit Landrat Johann Kalb

Allgemeines zu „Demokratie leben!“:

Das Projekt fördert Ideen, die demokratisches Handeln stärken und extremistischen und menschenfeindlichen Einstellungen entgegenwirken.

Dabei ist Prävention ein wichtiges Thema – wir wollen, dass junge Menschen eine Plattform bekommen, ihre Wünsche, Sorgen, Ideen an die Politik zu tragen. Dadurch soll die Wichtigkeit von demokratischem Denken und Handeln erkennenbar gemacht werden und dem Abdriften in extremistische und menschenfeindliche Tendenzen entgegengewirkt werden.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gibt es seit 2015 und wird vom Familienministerium finanziert – iSo ist seit 2019 mit der Koordination im Landkreis Bamberg beauftragt.

„Demokratie leben!“

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