Auf ihrer Sommerreise quer durch die Regierungsbezirke machten Natascha Kohnen, Vorsitzende der Bayern SPD, und Uli Grötsch, Generalsekretär des Landesverbandes, Station in der Gereuth. Unter dem Motto „Offensive Chancengleichheit“ wollten sie Lösungen für soziale Schieflagen kennen lernen. Die Erkenntnis, dargereicht von Bürgermeister Wolfgang Metzner, Stadtbau-Geschäftsführer Veit Bergmann und Stadtteilmanagerin Janna Wolf: Die Gereuth steht vor gravierenden Veränderungen. Die BasKIDhall war nur der Anfang, Bauprojekte und attraktive Gestaltung werden den Stadtteil weiter aufwerten.

Die BasKIDhall ist Sitz der Bamberger Basketball GmbH im ersten Stock. Klar, dass in der Halle darunter der Ball unter den Körben rotiert. Die BasKIDhall kennzeichne aber vor allem der integrative Aspekt, erläuterte Bürgermeister Metzner den Gästen.

Janna Wolf berichtet von unserer Arbeit während der Corona-Krise. Foto: Amt für Bürgerbeteiligung/Gerhard Beck

Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil übten zusammen mit den Profis den Wurf auf den Korb. Über den Sport hinaus biete der Verein Innovative Sozialarbeit unter anderem Hausaufgabenbetreuung und kostenloses Frühstück vornehmlich für Alleinerziehende an. Stolz berichtete der Bürgermeister vom Deutschen Kita-Preis, mit dem das Bündnis zwischen BasKIDhall und Kindergarten St. Gisela ausgezeichnet worden sei. Stadtteilmanagerin Janna Wolf erzählte, wie Sozialarbeit während der Corona-Pandemie funktioniert.

Es werde der Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und Eltern gesucht und gehalten. Digitale Angebote gerade im Freizeitbereich seien gut angenommen worden. In einigen Familien sei kein Computer oder Tablet vorhanden. Versucht werde dann, die Familien zu unterstützen und beispielsweise ein Leihgerät zur Verfügung zu stellen.

Stadtbau-Geschäftsführer Veit Bergmann zeigte sich erfreut darüber, dass der erste Bauabschnitt des „Wohnparks Gereuth“ kurz vor der Fertigstellung steht. Entstanden sind drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 39 Mietwohnungen in innovativer und nachhaltiger Holzständerbauweise. Jede Wohnung sei barrierefrei und mit Balkon oder Terrasse ausgestattet.  Bereits im September würden die ersten Mieter einziehen. Wohnraum stehe, je nach Einkommen, für 5,5 bis 7,5 Euro pro Quadratmeter zur Verfügung. Der zweite Bauabschnitt sehe die Errichtung von zwei Mehrfamilienhäusern mit 30 Mietwohnungen vor. Geplant sei ferner der Bau eines Pflegeheims. Bergmann warb dafür, den Bau von Wohnungen für Pflegekräfte zu fördern. Durch Angebote für alle Generationen, attraktive Gestaltung von Außenflächen und zusätzliche Anbindung per S-Bahn-Halt stünden die Chancen gut, die Gereuth weiter aufzuwerten.


Quelle: Stadt Bamberg, Amt für Bürgerbeteiligung

„Offensive Chancengleichheit“ – Sommertour der Bayern SPD