Lothar Riemer

Gerade weil wir uns Innovation und Flexibilität auf die Fahnen schreiben , brauchen wir als Jugendhilfeträger in der Größe eines mittelständischen Unternehmens Strukturen und Kontroll-Gremien, die den Blick aufs Wesentliche sicherstellen. Unsere ehrenamtliche Vorstandschaft übernimmt eine wichtige begleitende Rolle, die uns zu einer zukunftsgerichteten offenen Organisation mit starker Vision macht.

Wer diese für uns so wertvollen Köpfe sind, möchten wir in dieser kleinen Interviewreihe zeigen.

Heute beginnen wir mit unserem Vorstandsvorsitzenden Lothar Riemer.

„Kommunikation und Kooperation sind entscheidende Säulen, wenn wir ein Projekt beginnen oder in einer Kommune arbeiten. Dafür braucht es engagierte Mitarbeiter:innen die Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheiten haben. Daraus entsteht kreatives Handeln und Verantwortungsübernahme. Dieser Spirit verbindet alle bei iSo.“

Lothar Riemer

Lothar Riemer

Vorstandsvorsitzender

5 Fragen an die iSo-Vorstandschaft

Hallo Lothar,
danke, dass Du dir heute Zeit für unser kleines Jahresinterview nimmst. Damit unsere Leser:innen wissen, wer Du bist möchten wir dir heute 5 Fragen stellen.

  1. Berichte uns bitte kurz, was deine Rolle in der iSo-Vorstandschaft ist, welche Aufgaben damit einhergehen und seit wann Du das Ganze schon machst?

Meine Position ist die des ersten Vorsitzenden bei iSo e.V. . In der Vorstandschaft bin ich bereits seit über 25 Jahren. Zum erster Vorsitzenden wurde ich in der Mitgliederversammlung 2015 gewählt. Meinen Vorstandskolleg:innen und ich haben die Aufgabe die Ausrichtung des Vereines und Grundsatzentscheidungen des Vereines festzulegen. Dies geschieht in Abstimmung mit den Beisitzer:innen und der Geschäftsführung. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehört es auch, gegenüber der Geschäftsführung eine Kontrollfunktion auszuüben. Letztlich ist der Vorstand für den Verein haftbar.

  1. Was machst Du, neben deiner Arbeit in der Vorstandschaft, hauptberuflich bzw. sonst noch gerne?

Ich habe Sozialpädagogik und Soziologie in Bamberg studiert. Nach Stationen in der Erziehungsberatung und Arbeit mit Suchtkranken in den Anfängen der Streetwork, war ich in einer psychiatrischen Klinik tätig. Seit vielen Jahren bin ich nun im Gesundheitsamt Bamberg und dort der Stellvertretende Leiter. Zum Ausgleich bin ich gern sportlich unterwegs. Vor allem in den Bergen und auf dem Rennrad. Und wenn man so lange schon in Bamberg lebt – natürlich Basketball-Fan 😉

  1. Die iSo-Vorstandschaft ist ein Gremium aus ehrenamtlich engagierten Menschen. Wieso engagierst Du dich in der Jugendhilfe und wieso speziell für iSo?

Jugendarbeit ist Arbeit mit und für die Zukunft. Die Unterstützung und Begleitung für Jugendliche und Familien ist elementar für unsere Gesellschaft. Insbesondere wenn es um soziales Ungleichgewicht und Chancengleichheit geht. Wir arbeiten bei iSo ganz stark im sozialräumlichen Feld. Kommunikation und Kooperation sind entscheidende Säulen, wenn wir ein Projekt beginnen oder in einer Kommune arbeiten. Dafür braucht es engagierte Mitarbeiter:innen, die Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheiten haben. Daraus entsteht kreatives Handeln und Verantwortungsübernahme. Dieser Spirit verbindet alle bei iSo. Von den Mitarbeiter:innen über die Geschäftsführung bis hin zur Vorstandschaft.

  1. Dein Jahr 2022 in Zahlen oder kurzen Fakten? Welche Erkenntnisse nimmst Du für den Sozialen Sektor allgemein und iSo speziell mit?

2022 immer noch stark geprägt von Corona. Die Bedeutung der Jugendhilfe wurde stark unterschätzt. Wir haben bei iSo aber auch 2022, dank unserer Mitarbeiter:innen, gute Lösungen gefunden. Ein großes Thema ist und bleibt die Gewinnung von engagierten und guten Mitarbeiter:innen.

  1. In einem Satz: Was ist „iSo“ für dich?

Der beste und kreativste Jugendhilfeträger, den ich kenne.

Danke dir Lothar!