Zur Feier zum „Internationalen Tag für Toleranz“ berichten wir über eine Kunstaktion, die ganz im Zeichen von Begegnung, Offenheit und gegenseitigem Respekt stand:
Am 10. und 17. Juli bekam der Jugendtreff Südwest besonderen Besuch: Zwei Mitglieder der Initiative „OMAS gegen Rechts“ waren zu Gast und gestalteten gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen ein kreatives Kunstprojekt zum Thema Krieg und Frieden.
Die „OMAS gegen Rechts“ sind ein überparteilicher Verein, der sich für Demokratie, Menschenwürde und gegen Rassismus sowie Ausgrenzung einsetzt. Gemeinsam mit den jungen Besucher:innen des Jugendtreffs sammelten sie Gedanken und Gefühle rund um das Thema Angst vor Krieg – und brachten diese in eindrucksvollen Bildern zum Ausdruck.
Dabei entstanden nicht nur vielfältige Kunstwerke, sondern auch tiefe Gespräche zwischen den Generationen. Themen wie das Leben in unterschiedlichen Jahrzehnten, Frauenrechte oder persönliche Erfahrungen mit Krieg spielten eine wichtige Rolle. Viele Kinder und Jugendliche sprachen offen darüber, wie sehr sie der Krieg in der Ukraine beschäftigt und welche Sorgen sie damit verbinden.
Am 1. September, dem Anti-Kriegs-Gedenktag, wurden die entstandenen Bilder im Bamberger Rathaus ausgestellt. Gemeinsam mit vier Jugendlichen besuchten wir die Ausstellungseröffnung. Neben den „OMAS gegen Rechts“ sprach auch Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp einige Worte zum Gedenktag. Nach einer musikalischen Begleitung konnten die Gäste die beeindruckenden Bilder bewundern.
Zum Abschluss des ereignisreichen Tages gab es für alle noch ein Stück Pizza in der Innenstadt – und viele Gedanken, die noch lange nachwirkten. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Kunst, Begegnung und Dialog helfen können, Ängste zu verarbeiten und Brücken zwischen Generationen zu bauen.
Die Offene Jugendarbeit Bamberg wird von der Stadt Bamberg beauftragt und finanziert.
