In der letzten Woche der Sommerferien standen für mehrere Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Stegaurach sowie des Förderzentrums Stappenbach besondere Erlebnisse auf dem Programm. Im Rahmen der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) ging es zum Klettern an den Kemmitzenstein bei Kümmersreuth und zu einer Höhlentour nach Muggendorf.

Organisiert und begleitet wurden die beiden Aktionstage von den JaS-Fachkräften Manuel Zimmermann und Saskia Paulin von der JaS Stegaurach. Manuel Zimmermann bringt zusätzlich eine Weiterbildung im Bereich Erlebnispädagogik in seine Arbeit ein. Bei der Kletteraktion unterstützte Julia Anderer von der JaS am Förderzentrum Stappenbach das Team. Die Höhlentour wurde durch Diego Coloma Martinez begleitet. Die standortübergreifende Zusammenarbeit ermöglichte den Kindern und Jugendlichen nicht nur besondere Erfahrungen außerhalb des Schulalltags, sondern bot auch Gelegenheit zum Austausch und gegenseitigen Kennenlernen.

Klettererlebnisse am Kemmitzenstein

Am Mittwoch, den 9. September 2026, machte sich die erste Gruppe auf den Weg zum Kemmitzenstein bei Kümmersreuth. Nach einer Einführung konnten die Kinder und Jugendlichen zunächst im Klettersteig erste Erfahrungen am Fels sammeln und sich mit der Höhe vertraut machen. Anschließend ging es beim Seilklettern weiter nach oben. Dabei waren Mut, Ausdauer und gegenseitiges Vertrauen gefragt. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre eigenen Grenzen kennenlernen und Schritt für Schritt neue Herausforderungen bewältigen. Gleichzeitig wurde deutlich: Beim Klettern kommt es nicht nur auf die eigene Leistung an. Ermutigung, gegenseitige Unterstützung und Teamgeist waren wichtige Voraussetzungen dafür, gemeinsam ans Ziel zu kommen.

Abenteuer unter Tage

Am Donnerstag erwartete eine weitere Gruppe ein ganz anderes Abenteuer. Bei einer Höhlentour in Muggendorf erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Wundershöhle und die Witzenhöhle. Mit Helm, Stirnlampe und robuster Kleidung ging es durch die naturbelassenen Höhlen und hinein in eine für viele ungewohnte Welt unter Tage. Enge Gänge und anspruchsvolle Passagen stellten die Gruppe dabei immer wieder vor neue Herausforderungen. Auch hier waren Mut, Durchhaltevermögen und Vertrauen gefragt. Einige Kinder und Jugendliche meisterten Situationen, die sie sich zu Beginn selbst vielleicht gar nicht zugetraut hatten.

Erfahrungen, die bleiben

Ob hoch oben am Fels oder tief unter der Erde: Beide Aktionstage boten den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, eigene Grenzen auszutesten, neue Erfahrungen zu sammeln und über sich hinauszuwachsen. Gleichzeitig stärkten die gemeinsamen Erlebnisse das Miteinander und machten erfahrbar, wie wichtig gegenseitige Unterstützung und Vertrauen innerhalb einer Gruppe sind. Mit vielen neuen Eindrücken und gemeinsamen Erinnerungen ging es anschließend zurück nach Hause. Die beiden Aktionstage zeigten einmal mehr, wie erlebnispädagogische Angebote der JaS persönliche Entwicklung, Selbstvertrauen und Gemeinschaftsgefühl fördern können.

Ein herzlicher Dank gilt der Gemeinde Stegaurach, die für beide Ausflüge einen Gemeindebus zur Verfügung stellte und damit die Durchführung der Aktionen tatkräftig unterstützte.