80 Gäste, persönliche Begegnungen mit den BasKIDs und ein starkes Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung durch Sport: Im Rahmen der Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft hat BasKIDball in Berlin die gemeinsame Schirmherrschaft von Dirk Nowitzki und Svenja Brunckhorst gefeiert.
Basketball, Begegnung und gesellschaftliches Engagement standen im Mittelpunkt des BasKIDballtalks 2026 in der Albert-Gutzmann-Schule. Rund 80 Gäste aus dem BasKIDball-Netzwerk, von Partnerorganisationen und aus den Medien erlebten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen einen besonderen Nachmittag. Im Mittelpunkt: Olympiasiegerin und ehemalige Nationalspielerin Svenja Brunckhorst, die künftig gemeinsam mit Dirk Nowitzki die Schirmherrschaft für BasKIDball übernimmt.
Damit geht BasKIDball mit einer starken Doppelspitze in die Zukunft. Gemeinsam wollen Nowitzki und Brunckhorst die gesellschaftliche Wirkung des bundesweiten Programms sichtbar machen und Kinder und Jugendliche für Basketball und Gemeinschaft begeistern.
„Basketball kann jungen Menschen weit mehr vermitteln als sportliche Fähigkeiten. Er schafft Gemeinschaft, stärkt das Selbstvertrauen und gibt Kindern und Jugendlichen das Gefühl, dazuzugehören. Gerade Mädchen möchte ich ermutigen, ihren Platz auf und neben dem Spielfeld selbstbewusst einzunehmen. Deshalb freue ich mich sehr, BasKIDball künftig als Schirmherrin begleiten zu dürfen“, so Svenja Brunckhorst.
Dirk und Svenja mittendrin statt nur dabei
Dass bei BasKIDball die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen, wurde schon vor dem offiziellen Talk deutlich. Rund 30 BasKIDs standen gemeinsam mit Dirk Nowitzki und Svenja Brunckhorst auf dem Basketballfeld. Bei Training, Spiel und gemeinsamen Fotos waren die beiden direkt mittendrin – und nahmen sich viel Zeit für die jungen Teilnehmenden.
Die Begegnung machte sichtbar, wofür BasKIDball seit vielen Jahren steht: Basketball bringt Menschen zusammen – unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund oder sportlicher Erfahrung.
Für Dirk Nowitzki ist vor allem die langfristige Entwicklung des Projekts bemerkenswert. Fast 20 Jahre nach dem Start ist aus der ursprünglichen Idee ein bundesweites Netzwerk geworden, das zahlreiche Kinder und Jugendliche erreicht. Über den Sport entstehen Räume für Gemeinschaft, Selbstvertrauen, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.
BasKIDballtalk: Spitzensport trifft auf Community
Wie viel hinter BasKIDball steckt, wurde anschließend beim rund einstündigen BasKIDballtalk deutlich. Moderator Thorsten Otto sprach mit Dirk Nowitzki, Svenja Brunckhorst, Patricia Frey von der ING Deutschland, Eda Karakas und Robert Anywar über Sport, gesellschaftliche Verantwortung und persönliche Erfahrungen mit BasKIDball.
Patricia Frey erläuterte, warum die langjährige Partnerschaft der ING Deutschland weit über klassisches soziales Engagement hinausgeht. Chancengleichheit und die Stärkung junger Menschen stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie das Thema Financial Health. Junge Menschen sollen Kompetenzen und Selbstvertrauen entwickeln, um ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten – und sich frühzeitig mit Themen wie Altersvorsorge auseinanderzusetzen.
Vom BasKID zur Betreuerin und Zweitliga-Spielerin
Besonders persönlich wurde der Talk durch Eda Karakas. Sie kennt BasKIDball aus eigener Erfahrung und steht beispielhaft für die Entwicklungsmöglichkeiten, die das Programm eröffnet: vom BasKID über die Rolle als Betreuerin bis hin zur Basketballspielerin in der 2. Basketball Bundesliga bei den Bamberg Baskets.
„BasKIDball war für mich von Anfang an mehr als ein Basketballangebot. Ich habe dort Gemeinschaft erlebt, Selbstvertrauen gewonnen und Menschen kennengelernt, die an mich geglaubt haben. Heute als Betreuerin und Spielerin in der 2. Basketball Bundesliga etwas von diesen Erfahrungen an Kinder und Jugendliche weitergeben zu können, bedeutet mir sehr viel“, sagt Eda Karakas, ehemaliges BasKID und heutige Betreuerin.
Eine weitere Perspektive aus der Praxis brachte Robert Anywar ein. Seit 17 Jahren ist er Standortleiter von BasKIDball in Frankfurt. Er machte deutlich, was das Programm im Alltag auszeichnet: Nicht sportliches Talent entscheidet, sondern die Möglichkeit, dabei zu sein. Offenheit, Verlässlichkeit und das Gefühl, willkommen zu sein, bilden die Grundlage.
Sport als Türöffner
Die unterschiedlichen Perspektiven auf dem Podium zeigten, welche Kraft Sport für gesellschaftliche Teilhabe entfalten kann. BasKIDball verbindet Basketball mit sozialpädagogischer Arbeit und schafft seit 2007 kostenfreie Räume für Bewegung, Begegnung und persönliche Entwicklung.
Heute ist das Programm an 28 Standorten vertreten. Getragen wird BasKIDball von iSo – die ING Deutschland begleitet und unterstützt das Programm seit vielen Jahren als Hauptpartnerin.
Der Nachmittag in Berlin brachte diese Idee unmittelbar auf den Court: Kinder und Jugendliche begegneten zwei prägenden Persönlichkeiten des deutschen Basketballs, während im Talk darüber gesprochen wurde, wie Sport Integration, Selbstbewusstsein, Zugehörigkeit und Teilhabe fördern kann.
20 Jahre BasKIDball: Jubiläum
2027 wird BasKIDball 20 Jahre alt. Was 2007 in Bamberg begann, ist heute ein bundesweites Netzwerk. Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres soll HEAT OF THE STREET, eine bundesweite 3×3-Tour, werden. Sie soll die BasKIDball-Community an verschiedenen Standorten zusammenbringen und die Botschaft des Projekts sichtbar machen. Das große Finale ist in Bamberg geplant – dort, wo die Geschichte von BasKIDball vor 20 Jahren begann.
Mit Dirk Nowitzki und Svenja Brunckhorst als gemeinsamer Schirmherrschaft, starken Partnern und vor allem den Kindern, Jugendlichen und engagierten Menschen an den Standorten geht BasKIDball gestärkt ins Jubiläumsjahr.
Der BasKIDballtalk in Berlin hat gezeigt: Die Idee hinter BasKIDball ist nach fast 20 Jahren aktueller denn je. Basketball bringt Menschen zusammen, schafft Gemeinschaft und eröffnet jungen Menschen Wege, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und ihren Platz zu finden.
