Die mit der Corona-Pandemie verbundenen Ausgangsbeschränkungen brachten auch in Strullendorf die notwendige Schließung der offenen Jugendtreffs mit sich. Für JAM bedeutete das allerdings keinesfalls die Reduzierung oder gar Einstellung der pädagogischen Tätigkeit. Vielmehr konnte die Situation als Möglichkeit genutzt werden, um Prozesse offener Jugendarbeit im digitalen Raum anzustoßen.

Online-Alternativen schaffen

Mit verschiedenen Online-Angeboten zu unterschiedlichen Themenbereichen gelang es JAM, auch in Zeiten des Lockdowns den Kontakt zu den Jugendlichen aufrecht zu erhalten. Unter der Bezeichnung „DIY gegen Langeweile“ produzierte das Team der gemeindlichen Jugendarbeit zahlreiche Mitmach-Videos und Livestreams, die Jugendlichen Möglichkeiten zum kreativen und künstlerischen Gestalten an die Hand gaben. Auch im Bereich des ökologischen Lernens wurde mit der Video-Reihe „JAM OutdoorExperience“ digitale Bildungsarbeit geleistet. Allerdings beschränkte sich die pädagogische Tätigkeit nicht nur auf den digitalen Raum: Neben der Beziehungs-, Bildungs- und Beratungsarbeit in den sozialen Medien und beim gemeinsamen Online-Gaming wurden auch im „Real-Life“ kontaktfreie Schnitzeljagden, Fotowettbewerbe und Schatzsuchen in Strullendorf und den Ortsteilen initiiert.

Neuanfang

Nun scheint diese (trotz allem fruchtbare) Übergangsphase vorerst beendet und JAM startete bereits mit neuen Schwerpunkten und einem durchdachten Hygienekonzept in die Sommerferien. Die offenen Jugend- und Kindertreffs werden auch nach den Ferien überwiegend im Freien und mit Anmeldung stattfinden. Darüber hinaus wird die sog. „aufsuchende Jugendarbeit“ (die gezielte Begegnung mit Jugendlichen an den von ihnen gewählten Plätzen, wie z.B. dem Skatepark) mittelfristig weiterhin einen wichtigen Bestandteil der gemeindlichen Jugendarbeit bilden. Wir sind gespannt, wie sich die Zukunft entwickelt und freuen uns bereits darauf, euch wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Die Krise als Chance nutzen